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Versicherungen & Recht

85 % aller Kinderinvaliditäten entstehen durch Krankheiten – so sichern wir unsere Familie ab

by Winterberg 2025. 9. 28.

Als wir vor einigen Wochen wieder einmal unseren überfüllten Ordner mit all den Versicherungsunterlagen durchgingen, kam das Thema auf den Tisch – im wahrsten Sinne des Wortes. Mein Mann hatte gerade den dritten Kaffee aufgesetzt, ich sortierte die Papiere nach Jahren, und plötzlich hielt ich diesen Brief in der Hand: ein Angebot für eine Kinderinvaliditätsversicherung. „Schon wieder so eine Versicherung", murmelte Thomas und runzelte die Stirn. „Haben wir nicht schon genug?" Diese Frage beschäftigte uns die nächsten Wochen intensiv, führte zu unzähligen Gesprächen mit anderen Eltern, Recherchen bis spät in die Nacht und sogar zu einem überraschend emotionalen Streit darüber, was Sicherheit eigentlich bedeutet. Was wir dabei gelernt haben, möchten wir heute mit euch teilen – ohne den erhobenen Zeigefinger, aber mit all den Erkenntnissen, die uns selbst überrascht haben.

Der erste Schock kam, als wir realisierten, was unsere bestehenden Versicherungen tatsächlich abdecken – oder besser gesagt: was sie nicht abdecken. Unsere Unfallversicherung für die Kinder hatten wir damals stolz abgeschlossen, in dem Glauben, damit sei alles geregelt. Ein fataler Irrtum, wie sich herausstellte. Die Unfallversicherung zahlt nämlich nur, wenn ein Unfall zu einer dauerhaften Beeinträchtigung führt. Aber was ist mit all den anderen Risiken? Statistisch gesehen entstehen nur etwa fünfzehn Prozent aller Kinderinvaliditäten durch Unfälle. Der Rest – und das sind erschreckende fünfundachtzig Prozent – geht auf Krankheiten zurück. Das hatte ich mir vorher nie so deutlich gemacht. Als Thomas dann noch die Geschichte von seinem Arbeitskollegen erzählte, dessen Tochter mit vier Jahren an Diabetes Typ 1 erkrankte und seitdem als schwerbehindert gilt, wurde uns die Dimension klar. Die Familie hatte nur eine Unfallversicherung. Die greift in so einem Fall natürlich nicht.

Die Recherche zu diesem Thema wurde schnell zu einem kleinen Projekt bei uns zu Hause. Ich hatte mir angewöhnt, abends nach dem Abendessen verschiedene Versicherungsbedingungen zu vergleichen, während Thomas Excel-Tabellen mit Kosten-Nutzen-Analysen erstellte – typisch Ingenieur eben. Was uns dabei auffiel: Die Kinderinvaliditätsversicherung ist wie ein Sicherheitsnetz, das genau dort gespannt wird, wo andere Versicherungen Lücken lassen. Sie zahlt eine monatliche Rente, wenn das Kind durch Krankheit oder Unfall einen bestimmten Grad der Behinderung erreicht – meist ab einem Grad der Behinderung von fünfzig. Manche Versicherer bieten sogar Leistungen ab einem GdB von zwanzig an. Das klingt erstmal abstrakt, aber wenn man bedenkt, dass schon schweres Asthma oder ADHS zu einem GdB von dreißig bis vierzig führen kann, wird die Relevanz deutlicher.

Besonders interessant wurde es, als wir uns die konkreten Leistungen genauer anschauten. Die meisten Kinderinvaliditätsversicherungen zahlen eine monatliche Rente zwischen 500 und 2.000 Euro – je nach vereinbarter Versicherungssumme. Diese Rente wird gezahlt, solange die Behinderung besteht, im Zweifel also ein Leben lang. Thomas rechnete das mal hoch: Bei einer Rente von 1.000 Euro monatlich und einer Lebenserwartung von achtzig Jahren kämen da schnell mal über 700.000 Euro zusammen. „Das ist mehr, als unser Haus wert ist", meinte er nachdenklich. Zusätzlich zur Rente bieten viele Versicherer auch eine Einmalzahlung oder Soforthilfe an, die bei der Erstdiagnose ausgezahlt wird – oft zwischen 10.000 und 50.000 Euro. Dieses Geld kann für Umbauten, Therapien oder spezielle Hilfsmittel verwendet werden, die nicht von der Krankenkasse übernommen werden.

Ein Punkt, der uns lange beschäftigte, war die Frage nach der Doppelversicherung. Schließlich haben wir ja bereits eine private Krankenversicherung für die Kinder und eben diese Unfallversicherung. Zahlen wir da nicht doppelt und dreifach? Nach vielen Gesprächen und Recherchen wurde uns klar: Es ist keine Doppelversicherung, sondern eher wie verschiedene Puzzleteile, die zusammen ein Gesamtbild ergeben. Die Krankenversicherung übernimmt die medizinische Behandlung, Medikamente und Therapien – aber eben nur das, was als medizinisch notwendig gilt. Die Unfallversicherung springt bei unfallbedingten Schäden ein und zahlt je nach Invaliditätsgrad eine Einmalsumme. Die Kinderinvaliditätsversicherung hingegen sichert die finanzielle Zukunft des Kindes langfristig ab, unabhängig von der Ursache der Behinderung. Sie ersetzt quasi das Einkommen, das das Kind später möglicherweise nicht erzielen kann.

Was uns bei unserer Recherche auch aufgefallen ist: Die Bedingungen der verschiedenen Anbieter unterscheiden sich erheblich. Manche Versicherer schließen bestimmte Krankheiten aus, andere haben lange Wartezeiten, wieder andere verlangen umfangreiche Gesundheitsprüfungen. Wir haben eine kleine Tabelle erstellt, um den Überblick zu behalten:

Kriterium Anbieter A Anbieter B Anbieter C
Monatliche Rente 500-1.500 € 1.000-2.000 € 750-1.750 €
Mindest-GdB 50% 20% 30%
Wartezeit 3 Monate 6 Monate keine
Einmalzahlung 20.000 € keine 30.000 €
Monatsbeitrag (Beispiel) 35 € 48 € 42 €
Psychische Erkrankungen eingeschlossen ausgeschlossen eingeschlossen

Diese Übersicht half uns enorm bei der Entscheidungsfindung. Besonders die Frage nach psychischen Erkrankungen war uns wichtig, nachdem wir erfahren hatten, dass diese mittlerweile zu den häufigsten Ursachen für Berufsunfähigkeit bei jungen Menschen zählen.

Ein Aspekt, der in unseren Gesprächen mit anderen Eltern immer wieder aufkam, war die emotionale Komponente. „Es fühlt sich an, als würde man darauf wetten, dass dem eigenen Kind etwas Schlimmes passiert", sagte unsere Nachbarin Marlene. Dieses Gefühl kennen wir nur zu gut. Niemand möchte sich vorstellen, dass das eigene Kind schwer erkrankt oder einen Unfall hat. Aber genau hier liegt der Punkt: Eine Versicherung abzuschließen bedeutet nicht, dass man das Schlimmste erwartet. Es bedeutet, dass man im Fall der Fälle vorbereitet ist und sich dann voll auf das konzentrieren kann, was wirklich wichtig ist – für das Kind da zu sein, ohne sich zusätzlich finanzielle Sorgen machen zu müssen.

Die Kostenfrage ist natürlich ein wichtiger Faktor bei der Entscheidung. Je nach Anbieter und Leistungsumfang kostet eine Kinderinvaliditätsversicherung zwischen 20 und 60 Euro im Monat. Das klingt erstmal nach viel, besonders wenn man es zu all den anderen Ausgaben für die Kinder dazurechnet. Wir haben das mal durchgerechnet: 40 Euro im Monat sind 480 Euro im Jahr. Das entspricht ungefähr dem, was wir für einen Familienurlaub in Deutschland ausgeben würden. Die Frage ist: Was ist einem wichtiger – einmal mehr in den Urlaub fahren oder die langfristige Absicherung der Kinder? Für uns war die Antwort nach einigem Überlegen klar, aber das muss natürlich jede Familie für sich entscheiden.

Interessant wurde es, als wir uns mit den staatlichen Leistungen beschäftigten. Viele Eltern denken, der Staat würde schon helfen, wenn etwas passiert. Das stimmt auch – aber nur bedingt. Die gesetzliche Unfallversicherung greift nur bei Unfällen in Kindergarten, Schule oder auf dem direkten Weg dorthin. Freizeitunfälle, und das sind die meisten, sind nicht abgedeckt. Bei Krankheiten sieht es noch komplizierter aus. Zwar gibt es Leistungen wie das Pflegegeld oder die Grundsicherung, aber diese reichen oft nicht aus, um die tatsächlichen Kosten zu decken. Ein behindertes Kind bedeutet oft, dass ein Elternteil nicht oder nur eingeschränkt arbeiten kann. Die Einkommensverluste werden durch staatliche Leistungen bei Weitem nicht ausgeglichen.

Ein Thema, das uns besonders am Herzen lag, war die Frage nach Vorerkrankungen. Unser Jüngster hatte als Baby Neurodermitis, die mittlerweile fast vollständig abgeklungen ist. Müssen wir das angeben? Wird er deswegen abgelehnt oder zahlen wir mehr? Die Antwort ist eindeutig: Ja, man muss alle Vorerkrankungen angeben, auch wenn sie scheinbar harmlos sind. Verschweigt man etwas, kann das im Leistungsfall zum kompletten Verlust des Versicherungsschutzes führen. Die gute Nachricht: Nicht jede Vorerkrankung führt automatisch zur Ablehnung. Manchmal gibt es Risikozuschläge oder bestimmte Erkrankungen werden ausgeschlossen. Bei unserem Sohn war die Neurodermitis übrigens kein Problem – wir mussten nur ein ärztliches Attest vorlegen, dass sie seit über zwei Jahren nicht mehr behandlungsbedürftig ist.

Die Suche nach dem richtigen Zeitpunkt für den Abschluss war eine weitere Herausforderung. Grundsätzlich gilt: Je früher, desto besser. Nicht nur sind die Beiträge für jüngere Kinder niedriger, auch ist die Wahrscheinlichkeit geringer, dass bereits Vorerkrankungen vorliegen. Viele Versicherer bieten die Kinderinvaliditätsversicherung ab einem Alter von sechs Monaten an. Das Höchsteintrittsalter liegt meist bei siebzehn Jahren. Wir haben uns letztendlich dafür entschieden, die Versicherung für beide Kinder gleichzeitig abzuschließen, auch wenn der Große schon zwölf ist. Der Gedanke, dass nur ein Kind versichert wäre, fühlte sich falsch an.

Ein wichtiger Punkt, den viele Eltern übersehen, ist die Dynamik der Versicherung. Durch die Inflation verliert Geld über die Jahre an Wert. Eine Rente von 1.000 Euro mag heute ausreichend erscheinen, aber wie sieht es in zwanzig Jahren aus? Viele Versicherer bieten deshalb eine Dynamikoption an, bei der sowohl die Beiträge als auch die Leistungen jährlich um einen bestimmten Prozentsatz steigen. Wir haben uns für eine Dynamik von drei Prozent entschieden. Das bedeutet zwar, dass unsere Beiträge jedes Jahr etwas steigen, aber die Rente behält ihre Kaufkraft.

Während unserer Recherche stießen wir auch auf das Thema Nachversicherungsgarantie. Das klingt erstmal kompliziert, ist aber eigentlich ganz einfach: Bei bestimmten Ereignissen – wie der Geburt eines Geschwisterkindes, dem Schulabschluss oder der Aufnahme einer Ausbildung – kann man die Versicherungssumme ohne erneute Gesundheitsprüfung erhöhen. Das fanden wir besonders sinnvoll, weil sich die Bedürfnisse eines Kindes im Laufe der Jahre ändern. Ein fünfjähriges Kind hat andere finanzielle Bedürfnisse als ein Jugendlicher, der vielleicht studieren möchte.

Die Gespräche mit anderen betroffenen Familien haben uns besonders bewegt. Eine Bekannte aus dem Sportverein erzählte uns von ihrer Tochter, die mit acht Jahren an Leukämie erkrankte. Nach erfolgreicher Behandlung gilt sie als geheilt, hat aber bleibende Schäden an Herz und Nieren. Der GdB liegt bei siebzig. „Ohne die Kinderinvaliditätsversicherung wüsste ich nicht, wie wir das stemmen sollten", sagte sie. „Die monatliche Rente ermöglicht es mir, nur halbtags zu arbeiten und für Emma da zu sein. Außerdem können wir Therapien bezahlen, die die Krankenkasse nicht übernimmt." Solche Geschichten machen deutlich, dass es hier nicht um abstrakte Risiken geht, sondern um echte Schicksale.

Ein Argument, das oft gegen die Kinderinvaliditätsversicherung vorgebracht wird, ist die geringe Wahrscheinlichkeit, dass sie tatsächlich gebraucht wird. Statistisch gesehen liegt das Risiko, dass ein Kind bis zum achtzehnten Lebensjahr schwerbehindert wird, bei etwa drei Prozent. Das klingt wenig, bedeutet aber auch: In jeder Schulklasse mit dreißig Kindern ist statistisch gesehen ein Kind betroffen. Außerdem geht es bei Versicherungen ja gerade darum, sich gegen unwahrscheinliche, aber potenziell existenzbedrohende Risiken abzusichern. Niemand rechnet damit, dass das Haus abbrennt, trotzdem hat jeder eine Gebäudeversicherung.

Die Leistungsdauer ist ein weiterer wichtiger Aspekt, den wir lange diskutiert haben. Die meisten Kinderinvaliditätsversicherungen zahlen die Rente bis zum 67. Lebensjahr – also bis zum regulären Renteneintritt. Danach greift dann die gesetzliche Rente. Einige Versicherer bieten aber auch lebenslange Renten an. Die kosten natürlich mehr, bieten aber den Vorteil, dass das Kind wirklich rundum abgesichert ist. Wir haben uns für die Variante bis 67 entschieden, auch weil wir hoffen, dass unsere Kinder – sollte der Fall eintreten – bis dahin selbst noch zusätzlich vorsorgen können.

Was uns bei unseren Überlegungen auch wichtig war: Die Kinderinvaliditätsversicherung ist nicht nur eine finanzielle Absicherung, sondern gibt auch psychologische Sicherheit. Zu wissen, dass im Ernstfall zumindest die finanziellen Sorgen gemildert werden, nimmt eine große Last von den Schultern. Ein Vater aus unserer Kita-Gruppe brachte es auf den Punkt: „Wenn meinem Kind etwas passiert, möchte ich mich voll und ganz um es kümmern können, ohne mir Gedanken machen zu müssen, ob ich mir die beste Therapie leisten kann oder ob ich meinen Job aufgeben kann, um für es da zu sein."

Die Frage nach Alternativen zur Kinderinvaliditätsversicherung haben wir natürlich auch gestellt. Manche Eltern legen stattdessen jeden Monat Geld zur Seite, eine Art Notfall-Sparbuch für die Kinder. Das Problem dabei: Selbst wenn man monatlich 50 Euro spart, hat man nach zehn Jahren erst 6.000 Euro zusammen – plus ein bisschen Zinsen. Das reicht bei Weitem nicht aus, um ein Kind mit Behinderung langfristig zu versorgen. Andere setzen auf eine Unfallversicherung mit hoher Versicherungssumme. Aber wie gesagt: Die greift nur bei Unfällen, nicht bei Krankheiten.

Ein spannender Aspekt, den wir erst spät entdeckt haben, ist die steuerliche Behandlung der Kinderinvaliditätsversicherung. Die Beiträge können als Vorsorgeaufwendungen von der Steuer abgesetzt werden – allerdings nur im Rahmen der Höchstbeträge, die meist schon durch Kranken- und Pflegeversicherung ausgeschöpft sind. Die Rentenzahlungen im Leistungsfall sind hingegen steuerfrei, da es sich um Leistungen aus einer privaten Versicherung handelt. Das ist ein nicht zu unterschätzender Vorteil gegenüber anderen Formen der Vorsorge.

Nach wochenlangen Diskussionen, Recherchen und schlaflosen Nächten haben wir uns schließlich für eine Kinderinvaliditätsversicherung entschieden. Der ausschlaggebende Punkt war für uns die Überlegung: Was würden wir uns vorwerfen, wenn tatsächlich etwas passiert und wir hätten die Möglichkeit gehabt, vorzusorgen, aber nicht genutzt? Die monatlichen Kosten tun weh, keine Frage. Aber die Gewissheit, dass unsere Kinder abgesichert sind, ist unbezahlbar. Wir haben uns für einen Mittelweg entschieden: Eine solide Grundabsicherung mit einer Monatsrente von 1.000 Euro und der Möglichkeit zur Nachversicherung.

Die Reaktionen in unserem Freundeskreis waren gemischt. Manche fanden unsere Entscheidung übertrieben vorsichtig, andere wurden durch unsere Recherchen selbst zum Nachdenken angeregt. Eine befreundete Familie hat sogar einen Beratungstermin vereinbart, nachdem wir ihnen von unseren Erkenntnissen erzählt hatten. Es ist eben ein sehr persönliches Thema, bei dem es kein eindeutiges Richtig oder Falsch gibt.

Was wir aus dieser ganzen Geschichte gelernt haben? Erstens: Man sollte sich nicht blind auf bestehende Versicherungen verlassen, sondern genau prüfen, was abgedeckt ist und was nicht. Zweitens: Die Kinderinvaliditätsversicherung ist keine Doppelversicherung, sondern schließt eine wichtige Lücke im Versicherungsschutz. Drittens: Die Entscheidung für oder gegen eine solche Versicherung ist höchst individuell und hängt von vielen Faktoren ab – der finanziellen Situation, der persönlichen Risikobereitschaft und nicht zuletzt dem eigenen Sicherheitsbedürfnis.

Rückblickend sind wir froh, dass wir uns so intensiv mit dem Thema auseinandergesetzt haben. Auch wenn wir hoffen, die Versicherung niemals in Anspruch nehmen zu müssen, gibt sie uns ein Gefühl der Sicherheit. Und das ist in unserer unsicheren Welt viel wert. Die Kinder merken davon natürlich nichts – für sie ist es nur wieder so eine langweilige Erwachsenensache, über die Mama und Papa sich den Kopf zerbrechen. Aber genau das ist ja unsere Aufgabe als Eltern: Vorsorgen, absichern und dafür sorgen, dass unsere Kinder unbeschwert aufwachsen können.

Falls ihr euch jetzt fragt, ob eine Kinderinvaliditätsversicherung für eure Familie sinnvoll ist, können wir nur raten: Nehmt euch die Zeit, informiert euch gründlich und trefft dann eine bewusste Entscheidung. Es gibt kein Patentrezept, das für alle passt. Aber es gibt die Möglichkeit, sich gegen eines der größten Risiken abzusichern, die eine Familie treffen können. Ob man diese Möglichkeit nutzt oder nicht, muss jeder selbst entscheiden. Wichtig ist nur, dass man sich der Thematik bewusst ist und nicht einfach hofft, dass schon alles gut gehen wird.

Für uns war diese Auseinandersetzung mit dem Thema Kinderinvaliditätsversicherung mehr als nur eine Versicherungsentscheidung. Es war eine intensive Beschäftigung mit unseren Ängsten, Hoffnungen und Prioritäten als Familie. Wir haben viel über Risiken und Sicherheit gelernt, aber auch über uns selbst. Und wir haben gemerkt, wie wichtig es ist, über solche Themen offen zu sprechen – auch wenn sie unbequem sind.

Wenn ihr mehr über unsere Erfahrungen mit verschiedenen Versicherungsthemen oder andere Aspekte unseres Familienalltags lesen möchtet, schaut gerne regelmäßig bei unserem Blog vorbei. Wir teilen hier weiterhin unsere ganz persönlichen Geschichten vom Küchentisch – mal nachdenklich, mal humorvoll, aber immer ehrlich und aus dem Leben gegriffen. Denn am Ende des Tages sitzen wir alle im gleichen Boot, versuchen das Beste für unsere Familien zu tun und können voneinander lernen. Bis zum nächsten Mal, wenn es wieder heißt: Neue Geschichten vom Küchentisch!